Ausschreibungen

Ausschreibung Staatstipendien für Fotografie 2017

Das Bundeskanzleramt Österreich vergibt für das Kalenderjahr 2017 fünf Staatsstipendien für Fotografie. Die Stipendien werden Künstlerinnen und Künstlern zuerkannt, die an einem größeren künstlerischen Projekt in diesem Bereich arbeiten und deren Werk sich durch einen besonderen Grad an Originalität und eine außergewöhnlich innovative Komponente auszeichnet. Die Vergabe der Staatsstipendien für Fotografie erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury.

Vom Juryergebnis werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schriftlich informiert. Es wird darauf hingewiesen, dass keine verbalisierte Begründung des Juryvorschlages erfolgt. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder einen Wohnsitz in Österreich haben (Meldezettel). Die Laufzeit des Stipendiums beträgt ein Jahr und ist mit monatlich € 1.100 dotiert.

Die Einreichungen sind ab sofort bis spätestens 31. Oktober 2016 (es gilt das Datum des Poststempels) an folgende Adresse zu senden:

Bundeskanzleramt / Sektion Kunst und Kultur, Abteilung II/1, Concordiaplatz 2, 1010 Wien
Einsendungen nach diesem Termin können nicht berücksichtigt werden. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt. Die Einreichung ist auf dem Kuvert mit dem Vermerk “Staatsstipendium für Fotografie 2017“versehen.

Von der Bewerbung ausgeschlossen sind Studentinnen und Studenten bzw. Personen, die bereits ein Staatsstipendium für Fotografie oder in einer anderen Kunstsparte erhalten haben. Künstlerinnen und Künstler, die für das Jahr 2017 ein Auslandsatelier oder ein sonstiges Langzeitatelier zugesprochen bekommen haben, können zeitgleich für ein Staatsstipendium nicht berücksichtigt werden.

Bewerbungsunterlagen:

1. genau ausgefülltes Bewerbungsformular (Bewerbung Staatsstipendien)

unter http://www.kunstkultur.bka.gv.at/site/8052/default.aspx#a7.

2. Lebenslauf (Ausbildung und Angabe über die bisherigen künstlerischen Aktivitäten) auf einem gesonderten Beiblatt.

3. Dokumentation der bisherigen künstlerischen Tätigkeit, Angaben über allfällige Arbeitsvorhaben während der Laufzeit des Stipendiums, maximal A4 Format (Beilagen: z.B. Fotos, Kataloge).

Die Unterlagen sollen der Jury ermöglichen, sich ein Bild über die Tätigkeit der Bewerberin/des Bewerbers zu machen.

Eine Haftung für den Verlust von Unterlagen kann das Bundeskanzleramt nicht übernehmen. Das eingereichte Material wird nach Verlautbarung der Stipendienzuerkennung im Postweg zurückerstattet. Mit der Annahme des Stipendiums verpflichten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten, bis spätestens einen Monat nach Ablauf des Stipendiums einen dokumentierten Bericht über die erfolgte Tätigkeit der Abteilung II/1 vorzulegen.

Alleinerzieherinnen/Alleinerzieher erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen um den Betrag von € 200,– per Monat erhöhten Stipendienbetrag. Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nicht in einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt und während dieses Zeitraumes Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen.

Dr. Josef Ostermayer
Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien


NEPTUN Wasserpreis 2017

Ausschreibende Stellen

  • Bundesministerium für Land und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
  • Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
  • Österreichische Vereinigung für das Gas und Wasserfach
  • Österreichischer Wasser und Abfallwirtschaftsverband
  • Wiener Wasser

In der Kategorie WasserKREATIV wenden sich die Veranstalter an professionelle Kunst- und Kulturschaffende aus der ganzen Welt, die ihre Arbeit dem Thema Wasser widmen. Es können innovative Entwürfe und Projekte aus den verschiedensten Kunst- und Kulturrichtungen wie z. B. Multimedia, Film, Musik, Literatur, Architektur, bildende und darstellende Kunst eingereicht werden.

Der Fokus liegt auf zeitgenössischer Auseinandersetzung mit der Ressource Wasser, der künstlerischen Vermittlung der vielschichtigen Bedeutung von Wasser und der Betrachtung von Wasser im Kontext gesellschaftlicher Zusammenhänge.
Alle zeitgenössischen Werke aus sämtlichen Kunstsparten wie z.B. Multimedia, Film, Musik, Architektur, bildende und darstellende Kunst, Fotografie, Literatur etc. können eingereicht werden

Dotierung

3.000 Euro

Wer kann einreichen?

KünstlerInnen und Kreative aus aller Welt:

  • Architektinnen und Architekten
  • bildende und darstellende Künstlerinnen und Künstler
  • Musikerinnen und Musiker
  • Schriftstellerinnen und Schriftsteller
  • und auch all jene, die sich mit einem professionellen Anspruch kreativ betätigen (unabhängig von ihrer Ausbildung)

Bei Fragen wenden Sie sich an die Neptun Koordinationsstelle (tatwort Nachhaltige Projekte GmbH):

  • per Mail an: neptun@tatwort.at
  • telefonisch unter: 0650/323 88 30 (Mo. –Fr., 9 bis 17 Uhr)

Weiter Infos: http://www.wasserpreis.info/download/Ausschreibungsunterlagen-Fachkategorien_2017

Ende der Einreichfrist: 15. Oktober 2016


Bewerbung für Kunstschaffende bei artur017

Es wird anlässlich des Jubiläums 125 Jahre Rheinregulierung 2017 eine zeitgenössische, internationale, grenzüberschreitende Kunstausstellung mit Kunstgeschehnissen am Rhein, zwischen Widnau (CH) und Lustenau (A) organisiert. Thema ist: Wir und der Rhein.

Bewerbungen unter www.artur017.ch
Einreichfrist bis 30.Sept. 2016 Posteingang Stempel

Hier können Sie sich Künstler/innen aus D/CH/A/FL bewerben für die Internationale, grenzüberschreitende Kunstausstellung www.artur017.ch Juni bis Aug. 2017 zwischen Widnau (CH) und Lustenau (A)
Alle Künstler/innen die sich mit Skulptur/Installation/Landart oder Momentkunst befassen können mitmachen. 6 Künstler/innen werden ausgewählt und 6 Künstler/innen werden eingeladen.


2.„Windkraft-Kunst-Wettbewerb“
Thema „Nutze die Gunst des Windes“


Es gibt zwei Kategorien:

  1. GESTALTE EIN WINDRAD NACH DEINEN IDEEN

In der Kategorie „Windradgestaltung“ wird der beste Entwurf für die Bemalung oder Beklebung eines Windrades prämiert und umgesetzt
(die erfolgreiche Genehmigung durch die Behörden vorausgesetzt).

  1. WINDKRAFT KÜNSTLERISCH ERLEBBAR MACHEN

In der Kategorie „Windkunst“ wird jede mögliche Werkform akzeptiert:

Skulpturen, gemalte Bilder, Comics, Literatur, Musik, Videos oder was kreativen Köpfen sonst noch einfällt.
Drei attraktive KTM-E-Bikes als Hauptpreis sowie weitere Preise im Gesamtwert von 2.500 Euro

WIE TEILNEHMEN?
Einfach die Adresse www.tagdeswindes.at/kunst aufrufen, dort findet ihr die Teilnahmebedingungen und einen Link, wo ihr dann die Fotos oder die digitalen Inhalte eurer Windkraft- Kunstwerke hochladen könnt.

Weitere Infos: https://www.igwindkraft.at (Startseite unter News)

Einreichfrist endet am 31. August 2016.


Ausschreibung des Kunstpreises 2016 der Stiftung Kunst, Kultur und Bildung der Kreissparkasse Ludwigsburg

Die Stiftung Kunst, Kultur und Bildung der Kreissparkasse Ludwigsburg veranstaltet 2016 zum neunten Mal einen offenen Wettbewerb in der Drucktechnik Holzschnitt. An diesem Wettbewerb können sich Künstler aus dem In- und Ausland beteiligen. Das Thema ist frei. Die eingereichten Bilder (keine Bücher) müssen in den Jahren 2013 bis 2016 entstanden und verkäuflich sein. Jeder Teilnehmer kann bis zu 2 Werke einreichen. Die längste Seite des Bildes darf einschließlich Rahmen 1,5 m nicht überschreiten. Es können gerahmte und ungerahmte Werke eingereicht werden. Gerahmte Holzschnitte muss der Einreicher beim Wettbewerbsbüro persönlich oder durch einen Bevollmächtigten anliefern und wieder abholen. Ungerahmte Werke können auch auf dem Postweg eingesandt werden.

Als Abschluss des Wettbewerbs ist eine Ausstellung mit einer Auswahl der besten Werke vorgesehen. Ungerahmt eingereichte Arbeiten, die für die Ausstellung nominiert werden, werden auf Kosten der Veranstalterin für die Dauer der Ausstellung gerahmt.

Preise: Die Preise werden von einem Preisgericht vergeben und sind wie folgt dotiert:
1. Preis 5.000 €
2. Preis 3.000 €
3. Preis 2.000 €

Jury: Der Jury gehören einschließlich der Vertreter der Stiftung 5 Preisrichter an. Das Preisgericht ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Preisrichter anwesend sind. Die Entscheidung über die Vergabe der Preise erfolgt mit einfacher Mehrheit. Die Beschlüsse werden in nichtöffentlicher mündlicher Sitzung gefasst. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gleichzeitig entscheidet das Preisgericht, welche Werke ausgestellt werden. Es ist vorgesehen, diese in der Zeit vom 05.12. bis 16.12.2016 in der Hauptstelle der Kreissparkasse Ludwigsburg öffentlich auszustellen. Die Stiftung behält sich vor, die Ausstellungstermine noch anders zu terminieren. Die Gewinner des Wettbewerbs und die Künstler der ausgestellten Werke werden vor der Ausstellungseröffnung benachrichtigt.

Einreichungsbedingungen
Das Kunstwerk ist auf der Rückseite mit Namen, Anschrift und Telefonnummer des Künstlers sowie dem Titel des Bildes und dem Kaufpreis zu kennzeichnen. Ferner ist der der Ausschreibung beigefügte Vordruck (persönliche Angaben, Daten zum Kunstwerk) mit einzureichen.

Unqerahmte Holzschnitte können ab 10.08.2016 per Post/Paketdienst eingesandt werden an: Stiftung Kunst, Kultur und Bildung der Kreissparkasse Ludwigsburg Kennwort: „Kunstpreis 2016″ Schillerplatz 6 71638 Ludwigsburg
Arbeiten, die nach dem 02.09.2016 bei der Stiftung eingehen, können nicht mehr angenommen werden.

Gerahmte Holzschnitte können vom 24.08. bis 02.09.2016 beim Wettbewerbsbüro persönlich oder durch eine Kunstspedition abgegeben werden: Kunstzentrum Karlskaserne, Hindenburgstraße 29, Ludwigsburg (Lageplan auf Seite 4)

Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 9.30-12.30 Uhr und 13.30-16.30 Uhr
Do: 9.30-12.30 Uhr und 13.30-18.00 Uhr

Die Einsendung erfolgt auf Kosten und Risiko des Einreichers. Alle Arbeiten müssen so stabil sein, dass sie den auch bei sorgfältiger Behandlung unvermeidlichen Belastungen eines Kunstwettbewerbs standhalten. Insbesondere sind ungerahmte Arbeiten in geeigneter Weise zu schützen. Die Bilder werden von der Veranstalterin rückseitig mit einer Wettbewerbsnummer versehen.

Rechte an den eingereichten Werken
Für die eingereichten Werke erhält die Kreissparkasse Ludwigsburg ein Ankaufs¬und ein Vorkaufsrecht. Jeder Teilnehmer kann – unter Vorbehalt des Vorkaufsrechts der Kreissparkasse -sein Werk während der Ausstellung verkaufen. Er ist jedoch gehalten, es bis zum Ende der Ausstellung dort zu belassen. Sollten die Stiftung Kunst, Kultur und Bildung oder die Kreissparkasse Ludwigsburg beabsichtigen, einen Kunstkalender oder einen Kunstband mit geeigneten Arbeiten herauszugeben, so gilt die kostenlose Übertragung des Reproduktionsrechts durch die Teilnahme als vereinbart. Dies gilt auch für Veröffentlichungen im Internet. Eventuelle Wettbewerbsbedingungen der Berufsverbände können nicht herangezogen werden. Die Veranstalterin ist ermächtigt, der Presse, dem Fernsehen oder Fachzeitschriften das Reproduktionsrecht zu übertragen, soweit ihr dies zur Publikation des Wettbewerbsergebnisses und zur publizistischen Verbreitung der Ausstellung erforderlich erscheint.

Rückgabe ungerahmte Werke
Ungerahmte Arbeiten, die über die Post/ den Paketdienst eingereicht worden sind, werden nach der Jurysitzung bzw.-sofern sie für die Ausstellung nominiert werden – nach Ausstellungsende auf Kosten der Veranstalterin, aber auf Gefahr des Einsenders,  in der ursprünglichen Verpackung des Einsenders zurückgesandt. Es erfolgt keine Haftung für auf dem Postweg verloren gegangene oder beschädigte Kunstwerke. Für ungerahmte Arbeiten, die beim Wettbewerbsbüro persönlich oder durch einen Bevollmächtigten abgegeben worden sind, gilt das Gleiche wie für gerahmte Arbeiten.

Rückgabe gerahmte Werke:
Gerahmte Arbeiten, die beim Wettbewerbsbüro persönlich oder durch eine Kunstspedition abgegeben worden sind und für die Ausstellung nicht berücksichtigt werden können, sind in der Zeit vom 26.09. bis 05.10.2016 beim Wettbewerbsbüro, Hindenburgstraße 29 in Ludwigsburg gegen Vorlage der Einreichungsquittung abzuholen.

Gerahmte Arbeiten, die beim Wettbewerbsbüro persönlich oder durch eine Kunstspedition abgegeben worden sind und ausgestellt werden, sind in der Zeit vom 23. bis 27.02.2017 bei der Kreissparkasse gegen Vorlage der Einreichungsquittung abzuholen. Die genaue Anschrift wird per Brief mitgeteilt.

Versicherung

Die Kunstwerke werden während des Aufenthalts von der Stiftung Kunst, Kultur und Bildung der Kreissparkasse Ludwigsburg zum angegebenen Kaufpreis versichert. Es gelten die Bedingungen der abgeschlossenen Ausstellungsversicherung. Nähere Einzelheiten können erfragt werden. Eine über den Versicherungsschutz hinausgehende Haftung übernimmt die Veranstalterin nicht. Ergänzend gelten die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Ludwigsburg.

Grundsätzliches: Der Einreicher willigt der Speicherung und Nutzung seiner persönlichen Daten durch die Stiftung Kunst, Kultur und Bildung der Kreissparkasse Ludwigsburg und deren Weitergabe an die Kreissparkasse Ludwigsburg ein, sofern dies zur unmittelbaren Abwicklung des Wettbewerbs erforderlich ist. Mit der Einlieferung seines Werkes erkennt der Teilnehmer die Wettbewerbsbedingungen an.

Veranstalter: Stiftung Kunst, Kultur und Bildung der Kreissparkasse Ludwigsburg, Schillerplatz 6, 71638 Ludwigsburg
Tel.: 07141/148-2005


Kunstpreis Alzey-Worms

Im Jahre 2016 vergibt der Landkreis Alzey-Worms einen mit € 4000,– dotierten Kunstpreis für Werke der bildenden Kunst.

Das Thema lautet in diesem Jahr: „Rom, Wein und Worte – alles so nah wie Hiwwel und Terroir“. „Hiwwel“ nennt man in Rheinhessen die dortige Hügellandschaft. Einzureichen sind Fotos und die üblichen Infos auf CD.
Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt im Rahmen einer Verkaufsausstellung vom 27.11 bis 07.12.2016 im Burggrafiat der Stadt Alzey. Aus dem eingesandten Material wird eine Fachjury die Ausstellung konzipieren. Kriterien werden dabei die Auseinandersetzung mit dem Thema und die künstlerische Darstellung sowie die örtlichen Rahmenvorgaben und die Umsetzbarkeit sein. Die Ausstellung selbst ist als Verkaufsausstellung konzipiert.

Wichtige Ausschreibungsbedingungen:
• alle Ausdrucksformen bildender Kunst zugelassen (bis zu drei Kunstwerke in der Bewerbung)
• nicht älter als 3 Jahre
• Format hängefertige Bilder bis 1,5 m x 1,5 m, Gewicht bis 10 kg.
• Skulpturen nur bis zu einem Gewicht bis 100 kg m²
• „Rom, Wein und Worte – alles so nah wie Hiwwel und Terroir” als Ganzes oder in Teilaspekten künstlerisch zu bearbeiten.
• verkäuflich (soweit technisch möglich)

Weitere Infos und Kontaktdaten: www.kreis-alzey-worms.eu/verwaltung/kunstpreis/ausschreibung.php

Ende der Einreichfrist 01.08.2016


Ausschreibung von Auslandsstipendien samt
Atelierwohnungen in PARIS, BRÜSSEL, SHANGHAI, PEKING, NEW YORK, MEXICO CITY, TOKIO, ISTANBUL, YOGYAKARTA/Indonesien für bildende KünstlerInnen 2017/2018

Das Bundeskanzleramt (BKA), Sektion für Kunst und Kultur, hat in mehreren Ländern Atelierwohnungen für bildende KünstlerInnen angemietet und vergibt diese im Rahmen einer Ausschreibung für 2017/2018. Mit der Vergabe der Ateliers, die einzelnen KünstlerInnen für 3 bis 6 Monate zur Verfügung gestellt werden, ist ein monatliches Stipendium verbunden. Die Reisekosten werden pauschaliert ebenfalls vom BKA übernommen. Folgende Ateliers bzw. Atelierwohnungen werden mit dieser Ausschreibung vergeben:

PARIS: zwei Atelierwohnungen in der Cité Internationale des Arts im Zentrum der Stadt, wovon eine speziell für ObjektkünstlerInnen vergeben wird (www.citedesartsparis.net). Dauer: 4 Monate.
Stipendienhöhe € 1.900,–/p.m. (davon Betriebskosten von rund € 500,– an die Cité des arts), Reisekostenpauschale: € 400,–
Vergabezeitraum: 01. 09. 2017–31. 08. 2018

BRÜSSEL:  ein Atelier im Rahmen des „Wiels Residency Programm“ mit einer im Umkreis gelegenen Wohnung (www.wiels.org), umfangreiche Betreuung mit wöchentlichen Tutorials, Dauer: 6 Monate.
Stipendienhöhe € 1.400,–/p.m., Reisekostenpauschale: € 400,–
Vergabezeitraum: 01. 01. 2017–30. 06. 2018

SHANGHAI: eine gemeinsame Wohnung für zwei KünstlerInnen, angebunden an die Shanghai Theater Academy, englischsprachige Betreuung.
Dauer: 3 Monate, Stipendienhöhe € 1.500,–/p.m., Reisekosten-pauschale: € 1.000,–
Vergabezeitraum: 01. 09.–30. 11. 2017

PEKING: eine Atelierwohnung im Rahmen des von der Red Gate Gallery Beijing betriebenen Atelierprogramms. Das Atelierprogramm verfügt über gut ausgestattete Ateliers und eine englischsprachige Betreuung (www.redgategallery.com).
Dauer: 3 Monate, Stipendienhöhe: € 1.500,–/p.m., Reisekostenpauschale: € 750,–
Vergabezeitraum: 01. 09. 2017–31. 08. 2018

NEW YORK: ein Studio im Rahmen des ”International Studio and Curatorial Program” (I.S.C.P.) mit einer Wohnung im Greenwich Village. (www.iscp-nyc.org). KünstlerInnen aus verschiedenen Ländern nehmen an diesem Programm teil; Präsentationen der Arbeiten, Kontakte mit KritikerInnen, GaleristInnen, AusstellungskuratorInnen werden angeboten. Dauer: 6 Monate. Stipendienhöhe: € 1.850,–/p.m., Reisekostenpauschale: € 900,–
Vergabezeitraum: 01. 08. 2017–31. 07. 2018

MEXICO CITY: eine Atelierwohnung am Gelände der Österreichischen Botschaft in Mexico City. Das Zentrum der Stadt liegt ca. 45 Minuten entfernt. Dauer: 4 Monate. Stipendienhöhe: € 1.500,–/p.m.,
Reisekostenpauschale: € 900,–
Vergabezeitraum: 01. 09.–31. 12. 2017 und 01. 03.–30. 06. 2018

TOKIO: Das traditionell japanische Haus liegt im Stadtteil Arakawa-ku im nördlichen Tokio.
Dauer: 3 Monate, Stipendienhöhe: € 1.850,–
Reisekostenpauschale: € 1.000,–
Vergabezeitraum: 01. 08. 2017–31. 07. 2018

ISTANBUL: ein Wohnatelier (90m2) im Stadtteil Beyoglu/Cihangir, Istanbul.
Dauer: 3 Monate, Stipendienhöhe: 1.400,–/p.m.
Reisekostenpauschale: € 250,–
Vergabezeitraum: 01. 09. 2017–30. 08. 2018

YOGYAKARTA: ein großräumiges Atelier, ein Wohnraum, Bad, gemeinsame Küche, gemeinsame Benützung eines Ausstellungs- und Veranstaltungsraumes, in der Nähe der Yogyakarta Art University, englischsprachige Betreuung. Dauer: 3 Monate, Stipendienhöhe: € 1.500,–/p.m., Reisekostenpauschale: € 1.200,–
Vergabezeitraum: 01. 09.–30. 11. 2017; 01. 04.–31. 06. 2018

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder einen Wohnsitz in Österreich haben.

Wir weisen darauf hin, dass eine Bewerbung nur für einen Atelierstandort möglich ist. Bewerbungen darüber hinaus werden der Jury nicht vorgelegt. Es muss die Bereitschaft vorausgesetzt werden, sich mit Kultur, Lebensgewohnheiten und Gebräuchen des Landes auseinanderzusetzen und diese zu respektieren. Kenntnisse der jeweiligen Landessprache sind von Vorteil. Die Betriebskosten der Wohnung sind teilweise von den StipendiatInnen zu tragen. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass die Antrittstermine vom BKA vorgegeben werden, wobei auf Terminwünsche nach Möglichkeit Rücksicht genommen wird, jedoch können einmal vereinbarte Termine nicht verändert werden. KünstlerInnen, die in dieser Zeit ein Staatsatelier oder ein Start- bzw. Staatsstipendium erhalten, können nicht zeitgleich für ein Auslandsatelier berücksichtigt werden. Studierende sind von einer Bewerbung ausgeschlossen.

Vergabemodus:
Die Vergabe der Stipendien erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Vom Ergebnis der Jurysitzung werden alle BewerberInnen schriftlich informiert und es werden ihnen die Bewerbungsunterlagen postalisch retourniert. Es wird darauf hingewiesen, dass keine verbalisierte Begründung erfolgt.

Vollständige Bewerbungsunterlagen enthalten:

- ein genau ausgefülltes Bewerbungsformular „Auslandsateliers bildende Kunst“: http://www.kunstkultur.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=54875
- einen künstlerischen Lebenslauf in Kurzform,
- die Beschreibung eines Arbeitsvorhabens/ein Konzept, das spezifisch auf den Standort des Ateliers Bezug nimmt.
- Fotomaterial/Kataloge der künstlerischen Arbeiten (jedoch keine originale Kunstwerke, die Einreichung auf DVD alleine ist nicht ausreichend!).
- eine Kopie des Auszugs aus dem Melderegister.

Das Kuvert muss mit dem Kennwort „ATELIER: …und dem Namen der beworbenen Stadt“ versehen sein. Die Einreichung soll das Format DIN A4 nicht überschreiten. Eine Haftung für den Verlust oder die Beschädigung von Unterlagen kann das BKA nicht übernehmen.

Bewerbungen sind ab sofort bis spätestens 31. Juli 2016 (es gilt der Poststempel) mit dem Kennwort “ATELIER + Ortsname” an das Bundeskanzleramt – Sektion für Kunst und Kultur, Abt. II/1, Concordiaplatz 2, 1010 Wien per Post zu richten oder abzugeben. Einreichungen per E-mail sind nicht zulässig.

Bei telefonischen Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter der Abt. II/1 des Bundeskanzleramtes – Tel.: 01-53115-202477 oder maria.hayden@bka.gv.at.
Die Ausschreibung kann auch auf der Website des Sektion für Kunst und Kultur eingesehen werden: http://www.kunstkultur.bka.gv.at/site/8048/default.aspx.

Dr. Josef Ostermayer
Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien


Ausschreibung Staatstipendien für bildende Kunst 2017

Das Bundeskanzleramt Österreich vergibt für das Kalenderjahr 2017 zehn Staatsstipendien an bildende Künstlerinnen und Künstler. Die Stipendien werden Künstlerinnen und Künstlern zuerkannt, die an einem größeren künstlerischen Projekt in diesem Bereich arbeiten und deren Werk sich durch einen besonderen Grad an Originalität und eine außergewöhnlich innovative Komponente auszeichnet. Die Vergabe der Staatsstipendien bildende Kunst erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Vom Juryergebnis werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schriftlich informiert. Es wird darauf hingewiesen, dass keine verbalisierte Begründung des Juryvorschlages erfolgt. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder einen Wohnsitz in Österreich haben (Meldezettel). Die Laufzeit des Stipendiums beträgt ein Jahr und ist mit monatlich € 1.100 dotiert.

Die Einreichungen sind ab sofort bis spätestens 31. Juli 2016 (es gilt das Datum des Poststempels) an folgende Adresse zu senden:

Bundeskanzleramt / Sektion Kunst und Kultur, Abteilung II/1, Concordiaplatz 2, 1010 Wien

Einsendungen nach diesem Termin können nicht berücksichtigt werden. Der Jury werden nur vollständige Bewerbungen vorgelegt. Die Einreichung ist auf dem Kuvert mit dem Vermerk “Staatsstipendium für bildende Kunst 2017″ zu versehen. Von der Bewerbung ausgeschlossen sind Studentinnen und Studenten bzw. Personen, die bereits ein Staatsstipendium für bildende Kunst oder in einer anderen Kunstsparte erhalten haben. Künstlerinnen und Künstler, die für das Jahr 2017 ein Auslandsatelier oder ein sonstiges Langzeitatelier zugesprochen bekommen haben, können zeitgleich für ein Staatsstipendium nicht berücksichtigt werden.

Bewerbungsunterlagen:

1. genau ausgefülltes Bewerbungsformular (Bewerbung Staatsstipendien) unter http://www.kunstkultur.bka.gv.at/site/8052/default.aspx#a7.

2. Lebenslauf (Ausbildung und Angabe über die bisherigen künstlerischen Aktivitäten) auf einem gesonderten Beiblatt.

3. Dokumentation der bisherigen künstlerischen Tätigkeit, Angaben über allfällige Arbeitsvorhaben während der Laufzeit des Stipendiums, maximal A4 Format (keine Originalarbeiten, keine DVDs). Die Unterlagen sollen der Jury ermöglichen, sich ein Bild über die Tätigkeit der Bewerberin/des Bewerbers zu machen.

Eine Haftung für den Verlust von Unterlagen kann das Bundeskanzleramt nicht übernehmen. Das eingereichte Material wird nach Verlautbarung der Stipendienzuerkennung im Postweg zurückerstattet. Mit der Annahme des Stipendiums verpflichten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten, bis spätestens einen Monat nach Ablauf des Stipendiums einen dokumentierten Bericht über die erfolgte Tätigkeit der Abteilung II/1 vorzulegen.

Alleinerzieherinnen/Alleinerzieher erhalten, falls ihnen ein Stipendium zugesprochen wird, einen um den Betrag von € 200.- per Monat erhöhten Stipendienbetrag. Ein erhöhtes Stipendium steht zu, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung und für den Zeitraum des beantragten Stipendiums nicht in einer Partnerschaft (Ehe, Lebensgemeinschaft, eingetragene Partnerschaft) lebt und während dieses Zeitraumes Familienbeihilfe für mindestens ein Kind erhält. Als Nachweis der Sorgepflichten ist die Bestätigung über den Bezug von Familienbeihilfe vorzulegen.

Dr. Josef Ostermayer
Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien


Ausschreibung von zwei Auslandsstipendien samt Atelierwohnung in YOGYAKARTA/Indonesien
für KünstlerInnen im Bereich Video- und Medienkunst 2017


Einreichfrist: 31.07.2016

Voraussetzungen:

Das Bundeskanzleramt, Sektion für Kunst und Kultur, hat in Yogyakarta/Indonesien eine Atelierwohnung für KünstlerInnen im Bereich Video- und Medienkunst angemietet und vergibt diese im Rahmen einer Ausschreibung für das Jahr 2017. Mit der Vergabe des Ateliers, das auf Vorschlag einer Jury zwei KünstlerInnen für jeweils drei Monate zur Verfügung gestellt wird, ist ein monatliches Stipendium verbunden. Die Reisekosten werden pauschaliert ebenfalls vom Bundeskanzleramt übernommen.

Das Atelierstipendium umfasst ein geräumiges Atelier, einen Wohnraum, ein eigenes Bad, eine gemeinsame Küche und einen Ausstellungs- und Veranstaltungsraum in der Nähe der Yogyakarta Art University. Eine englischsprachige Betreuung und lokale Unterstützung sind vorhanden, ebenso werden Kontakte zum Kultur- und Kunstnetzwerk in Yogyakarta zu Museen und Galerien und der Universität geboten.

Von der Bewerbung ausgeschlossen sind Studentinnen und Studenten. Personen, die für 2017 ein Atelier des Bundes, ein Auslandsatelier oder ein Staats- bzw. Startstipendium zugesprochen bekommen haben, können im selben Jahr nicht für ein Auslandsatelier in Yogyakarta berücksichtigt werden. Bitte beachten Sie eventuelle Formalitäten zur Erlangung der notwendigen Visa. Es muss die Bereitschaft vorausgesetzt werden, sich mit Kultur, Lebensgewohnheiten und Gebräuchen des Landes auseinanderzusetzen und diese zu respektieren.

Dotation: Das Stipendium beträgt EUR 1.500,00 monatlich.
Vergabezeitraum: jeweils drei Monate, 1. Mai bis 31. Juli 2017 und 1. August bis 31. Oktober 2017.Reisekostenpauschale: EUR 1.200,00
Vergabemodus: Die Vergabe der Stipendien erfolgt auf Vorschlag einer unabhängigen Jury. Vom Ergebnis der Jurysitzung werden alle BewerberInnen schriftlich informiert. Es wird darauf hingewiesen, dass keine verbalisierte Begründung erfolgt.

Bewerbungsunterlagen:
1. genau ausgefülltes Bewerbungsformular „Auslandsatelier Video- und Medienkunst“: http://www.kunstkultur.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=54877,
2. künstlerischer Lebenslauf in Kurzform (Ausbildung und Angabe über die künstlerische Aktivität auf einem gesonderten Beiblatt),
3. Begründung bzw. allfällige Beschreibung eines Arbeitsvorhabens,
4. Dokumentation der bisherigen künstlerischen Arbeit, maximal DIN A4 (keine Originalarbeiten, reine Verweise auf Internetadressen genügen nicht)
5. Fotomaterial/Kataloge der künstlerischen Arbeiten (jedoch keine originalen Kunstwerke),
6. Einreichungen per E-Mail sind nicht zulässig.

Die Unterlagen sollen der Jury ermöglichen, sich ein Bild über die bisherige künstlerischeTätigkeit der Bewerberin/des Bewerbers zu machen. Der Jury werden nur vollständige, formal entsprechende und rechtzeitig eingelangte Unterlagen vorgelegt. Der Briefumschlag ist mit dem deutlich sichtbarem Vermerk „ATELIER YOGYAKARTA“ zu kennzeichnen. Eingesandte Unterlagen werden nach der Jurysitzung zurückgesendet. Eine Haftung für den Verlust oder die Beschädigung von Unterlagen kann das Bundeskanzleramt nicht übernehmen.

Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass die Antrittstermine vom Bundeskanzleramt vorgegeben werden, wobei auf Terminwünsche nach Möglichkeit Rücksicht genommen wird. Kann der vorgegebene Termin aus welchem Grund auch immer nicht wahrgenommen werden, wird eine Ersatzkandidatin/ein Ersatzkandidat berücksichtigt.

Bewerbungstermin: Schriftliche Bewerbungen sind ab sofort bis spätestens 31. Juli 2016 (es gilt der Poststempel) zu richten an:
Bundeskanzleramt, Abteilung II/1, „Atelier Yogyakarta/VMK“, Concordiaplatz 2, 1010 Wien

Bei telefonischen Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Abt. II/1 des Bundeskanzleramtes – Tel.: 01-53115-206846 oder per E-Mail an herbert.hofreither@bka.gv.at. Die Ausschreibung kann auch unter http://www.kunstkultur.bka.gv.at/site/8048/default.aspx eingesehen werden.

Dr. Josef Ostermayer
Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien