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AUSSCHREIBUNGEN national
ASTORIA ARTSHOW | Bildrecht ASTORIA ART Award 2026
nur für Teilnehmer/-innen der Parallel Vienna 2026
Im Rahmen der erstmals stattfindenden Astoria Artshow wird der Bildrecht ASTORIA ART Award für eine herausragende Messepräsentation vergeben. Der mit insgesamt 8.000 Euro dotierte Award unterstützt Kunstschaffende und Galerien gleichermaßen: Je 4.000 Euro gehen an die ausgezeichnete künstlerische Position und die vertretende Galerie.
Jury 2026: Esther Hladik (freie Kuratorin & Autorin), Nicole Schedlmayer (Kulturjournalistin & Kunsthistorikerin), Klaus Speidel (Kurator & Kunstkritiker), Sophie Wratzfeld (freie Kuratorin & kuratorische Assistenz ALBERTINA), Günter Schönberger (Geschäftsführer Bildrecht) und Katharina Hoffmann (Bildrecht – Bildraum).
Nähere Informationen: Bildrecht
Neptun Staatspreis für Wasser 2027
für welchen unter anderem Kunstwerke in der Kategorie Wasser KREATIV eingereicht werden können.
Der Neptun ist die höchste Auszeichnung, die das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) für Wasserprojekte in Österreich vergibt. 2027 ist der Staatspreis mit 21.000 Euro Preisgeld dotiert, die in insgesamt 5 Kategorien vergeben werden: WasserREGIONAL, WasserWIEN, WasserBILDUNG, WasserFORSCHT und WasserKREATIV.
Weitere Informationen findet ihr auf der Website https://www.neptun-staatspreis.at/.
Für den Wettbewerb gibt es ein Einreichtool. Um einzureichen, müsst ihr euch zunächst ein Profil anlegen. Nach erfolgter Registrierung könnt ihr eure Einreichung durch Auswahl der jeweiligen Kategorie im Einreichformular starten. Dabei habt ihr auch die Möglichkeit, die Daten zwischenzuspeichern und sie bei jedem Login wieder aufzurufen.
Die Einreichung ist bereits geöffnet und bis 11. Oktober 2026 möglich unter:
https://www.neptun-staatspreis.at/einreichen/
Weitere Informationen: info@neptun-staatspreis.at
Ende der Einreichfrist: 11.10.2026
Ausstellung „Fremde Heimat – weite Welt“
im ega: frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien
vom 21.01.2027 bis 15.02.2027
für Mitglieder der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs, LV Wien/NÖ/Bgld. – alle Sektionen
Heimat ist ein Ort, ein Gefühl und sie trägt viele Namen. Sie kann vertraut sein und doch in Bewegung geraten. Zwischen dem Koffer von gestern und der Tür von morgen sucht ein neuer Alltag seinen Platz. Fremde Heimat – weite Welt nimmt diese Spannung ernst. Die Ausstellung wird persönliche Geschichten, historische Spuren und aktuelle Perspektiven von Menschen, die beruflich umgezogen sind, vertrieben wurden oder fliehen mussten zeigen – Wege des Aufbruchs, der Entscheidung und des erzwungenen Abschieds.
Gesucht werden Werke, die von Aufbruch, Verlust, Neuanfang und der oft mühevollen Suche nach Zugehörigkeit erzählen. Beiträge können Erfahrungen des Weggehens sichtbar machen, Bilder der verlassenen Heimat einbeziehen oder zeigen, wie Zuzug neue Nachbar/-innen, Sprachen, Fertigkeiten und Möglichkeiten entstehen lässt. Die Ausstellung lädt ein, Migration als gelebte, vielschichtige Erfahrung zu betrachten.
Umzug, Vertreibung und Flucht und der daraus resultierende Zuzug kann für beide Seiten – Einheimische wie Fremde – ein Gewinn sein und die „fremde“ Heimat zur geteilten werden lassen – und die „weite Welt“ näher rücken.
Eingereicht werden können Arbeiten aus allen Bereichen der bildenden Kunst – Malerei, Grafik, Skulptur, angewandte und textile Kunst sowie Installationen. Fotografische Arbeiten müssen über reine Dokumentation hinausgehen.
- Jede(r) Interessentin/Interessent muss das ausgefüllte Anmeldeformular und 1 bis max. 5 Fotos der auszustellenden Werke (maximal 1000 x 1500 Pixel oder 150 dpi als JPG-Datei) bis 17.11.2026 per E-Mail an berufsvereinigung@art-bv.at einreichen.
Das Foto, welches im Anhang zu einem Mail zugesendet werden muss, muss wie folgt beschriftet sein: Familienname, Vorname, Werktitel, Material, Größe (HxB bzw. HxBxT). - Anwesenheitspflicht der ausstellenden Künstler/-innen bei der Vernissage am 01.2027 um 18:00 Uhr
- Wer die eigenen Werke für den Zeitraum der Ausstellung versichern möchte, muss sich selbst um eine geeignete Versicherung bemühen.
- Werk-Anlieferung 21.01.2027 von 10.00 bis 11:00 Uhr
Werk-Abholung Montag, 15.02.2027 um 16.15 Uhr (nach dem Ausstellungsende) - Weitere Informationen: berufsvereinigung@art-bv.at
Ende der Einreichfrist: 17.11.2026
Ausschreibung der Stadtgemeinde Schwaz
Artists in Residence Schwaz, Open Call 2027
Die Stadtgemeinde Schwaz in Tirol, Österreich, vergibt 2027 ein Stipendium an professionelle bildende Künstler:innen, Medienkünstler:innen und Kurator:innen aus dem deutschsprachigen Raum.
Ziel ist es, einen interkulturellen Dialog zu fördern, der den künstlerischen Arbeitsprozess, die Recherche und den Produktionskontext in Gegenüberstellung mit lokalen Themen sichtbar macht.
Vorgesehen ist ein Künstler:in-Pressetermin und ein öffentlicher Gesprächstermin mit dem/der Stadtkünstler:in im Laufe des Aufenthalts in Schwaz.
Das Stipendium wird nach einem offenen Bewerbungsverfahren von einer Fachjury (bestehend aus der Kulturreferentin der Stadt Schwaz, zwei Kurator:innen sowie einem/r Künstler:in) vergeben.
RESIDENCY
Für die Dauer des Aufenthalts von mindestens 4, maximal 8 Wochen wird eine Garconniere sowie ein Atelier/Arbeitsraum zur Verfügung gestellt. Der geplante Zeitraum umfasst April und Mai 2027. Das Atelier befindet sich in der Innsbrucker Straße in Schwaz, direkt im Mathoi Haus (Stadtarchiv) und ist zentral gelegen. Die Garconniere ist nur wenige hundert Meter vom Atelier entfernt und befindet
sich in schöner Lage.
Die Stadtgemeinde Schwaz stellt für die künstlerische Tätigkeit, neben Arbeitsund Wohnmöglichkeit, Unterstützungsgelder in Höhe von Euro 1.500,– pro Aufenthaltsmonat zur Verfügung. Bei einem zweimonatigen Aufenthalt werden also insgesamt Euro 3.000,– zur Verfügung gestellt. Bei vorzeitigem Abbruch vermindert sich die Unterstützungssumme im Tagesverhältnis. Anreisekosten werden bis zu Euro 200,– mitfinanziert.
Nicht enthalten sind die Übernahme von Produktionskosten und Kunsttransporte von eigenen Werken nach und von Schwaz. Arbeitszeiten sind frei wählbar, eine Freizeitbetreuung ist nicht vorgesehen. Kontakte zu Kultureinrichtungen für den verschiedenen Diskurs werden vom Kulturamt der Stadtgemeinde eingeleitet.
BEWERBUNGSUNTERLAGEN in deutscher Sprache
– Motivationsschreiben
– Beschreibung des konkreten Projektvorhabens während des Aufenthalts (maximal 3000 Zeichen inklusive Leerzeichen) Die Projektbeschreibung soll nicht nur einen Überblick über das konkrete Vorhaben beinhalten, sondern auch Hintergründe und Kontext des vorgeschlagenen Projekts vermitteln.
– Dokumentation des künstlerischen Schaffens (max. 10 Seiten)
– Lebenslauf
Mit der Bewerbung erklären sich die Bewerber:innen damit einverstanden, dass Teile der Bewerbungsunterlagen (CV und Werksbeispiele) an dritte Personen (Mitglieder der Jury, Kulturreferentin, Projektbeteiligte) weitergegeben werden, um im Sinne des Projektes Organisationsleistungen erbringen zu können.
Kulturamt Stadt Schwaz
Franz-Josef-Str. 2
A-6130 Schwaz
artistsinresidence@schwaz.at
Einreichungen können spätestens bis 30.11.2026 ausschließlich per Mail an
folgende Adresse gesendet werden: artistsinresidence@schwaz.at
Ein Bescheid an alle Bewerber:innen erfolgt bis 31.01.2027 per Mail.
AUSSCHREIBUNGEN international
INTERNATIONALER SENEFELDER-PREIS 2028
Weltweit kann sich jede Künstlerin und jeder Künstlermit einer Arbeit, die im Flachdruck entstanden ist, bewerben. Gerasterte Drucke aus industrieller Fertigung sind ausgeschlossen.
Seit 1975 wird der Senefelder-Preis zu Ehren von Alois Senefelder, dem Erfinder der Lithographie, vergeben.
Vorgesehen ist neben Preisgeldern von insgesamt 2.000,- € vor allem eine Ausstellung von Werken der Preisträger in Offenbach am Main sowie – falls sich geeignete Partner finden – auch an anderen Orten.
Die Auszeichnung der Preisträger und Preisträgerinnen erfolgt voraussichtlich im Sommer 2028 im Rahmen einer öffentlichen Festveranstaltung in Offenbach am Main.
Eingereicht werden kann eine künstlerische Arbeit (ein- oder mehrfarbige Orginaldruckgraphik) aus den Bereichen:
- Lithographie: Arbeit auf Stein
- Flachdruckzeichnung: Arbeit auf Metalloffsetplatte oder Folie
- Mischdruck: Weiterentwicklung zu 1. und 2. oder zu anderen experimentellen Formen des Flachdrucks
Die eingereichte Arbeit kann mittels Handpresse oder motorisch angetriebener Druckmaschine hergestellt sein, nicht zugelassen sind fotomechanische oder gerasterte Reproduktionen oder Digitaldrucke.
Die Arbeit darf nicht vor 2023 entstanden sein, sie muss ohne Rahmen eingereicht werden. Das Format darf maximal 100 x 70 cm betragen, eine kurze Beschreibung der angewandten Arbeitstechnik soll beigefügt werden.
In der ersten Stufe sind die Arbeiten in digitaler Form (JPG) zu senden an E-mail: award2028@senefelderstiftung.de
Durch die Jury werden für die zweite Stufe aus dem Bewerberkreis die Finalisten nominiert. Diese werden dann gebeten, die Arbeiten im Original einzusenden. Aus diesen werden im Herbst 2027 von der Jury die ersten drei Plätze der Preise gekürt.
Weitere Informationen: https://www.senefelderstiftung.com/de/senefelder-award-2028/
Einsendeschluss: 12. März 2027