Ausschreibungen für BV-Mitglieder


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AUSSCHREIBUNGEN NATIONAL


Msgr. Otto Mauer Preis 2020

Die Bewerber*innen dürfen am 31. Dezember 2020 das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Der Preis ist mit € 11.000,- dotiert und mit einer Ausstellung der Preisträger*in im JesuitenFoyer (1010 Wien) sowie mit umfangreicher Pressearbeit verbunden.

In der Zeit von 28. bis 30. September 2020 besteht die Möglichkeit, Bewerbungen für den Preis, der eine Anerkennung für das bisher geschaffene Werk des/der prämierten Künstlers/Künstlerin sein soll, einzureichen. Bewerben können sich österreichische Staatsbürger*innen und italienische Staatsbürger*innen deutscher Sprache, geboren in der Provinz Bozen, sowie Personen mit seit mindestens fünf Jahren Wohnistz in Österreich.

Einzureichen ist eine Dokumentation, die eine Beurteilung des bisherigen künstlerischen Schaffens ermöglicht (Kataloge, Fotos, Texte, Videos; keine Originale) sowie ein Lebenslauf. Diese Unterlagen sind mit Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum und der Aufschrift „Msgr. Otto Mauer-Preis 2020“ zu versehen und vom 28. bis 30. September 2020 in der Zeit von 10.00 bis 13.00 und 16.00 bis 17.30 Uhr abzugeben oder per Post einzusenden, wobei diese Sendungen spätestens am Mittwoch, den 30. September 2020 eingelangt sein müssen.

Der Otto Mauer Fonds übernimmt keine wie immer geartete Haftung für die eingereichten Unterlagen. Die eingereichten Unterlagen bilden die Grundlage für die Beurteilung durch die Jury.

Einsendeschluss: 30.9.2020


Gmoser-Künstler*innenförderungspreis

Birgit Gmoser errichtete 1999 die Gerhard und Birgit Gmoser-Stiftung – in Erinnerung an ihren verstorbenen Ehemann, den österreichischen Diplomaten und Maler Gerhard Gmoser – mit dem gemeinnützigen Zweck eines Förderungspreises für KünstlerInnen.

Der Gmoser-Künstler*innenförderungspreis wird alle drei Jahre durch die Secession vergeben. Er ist mit € 5000- dotiert und wird von der Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession ausgeschrieben.
Der Preis wird österreichweit, genreübergreifend sowie für das gesamte künstlerische Schaffen ausgeschrieben. Er richtet sich an alle KünstlerInnen, die in den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Neue Medien tätig sind und seit mindestens fünf Jahren ihren festen Wohnsitz in Österreich haben.

Der/Die Preisträger*in wird von einer fünfköpfigen ExpertInnen-Jury gewählt und erhält im Rahmen der Preisvergabe im Dezember 2020 die Möglichkeit, seine/ihre Arbeit bei einem Künstler*innengespräch in der Wiener Secession zu präsentieren.

Nähere Informationen zur Ausschreibung sowie Ausschreibungsunterlagen: https://www.secession.at/gerhard-und-birgit-gmoser-preis-fuer-gegenwartskunst

Einsendeschluss: 25. Oktober 2020


Open Call KÖR Tirol 2021

Der Weg in das 21. Jahrhundert ist von politischen, sozialen und ökonomischen Umbrüchen, Verschiebungen und Veränderungen gekennzeichnet. Einer vermeintlich paradiesischen Vergangenheit wird eine scheinbar apokalyptische Zukunft gegenübergestellt. In dieser oftmals polarisierenden Grundstimmung ist es umso wichtiger, die Vielschichtigkeit und Komplexität unserer gegenwärtigen Gesellschaft sichtbar zu machen, Allianzen zu bilden und Kompliz*innenschaften einzugehen.

Davon ausgehend begibt sich der mit € 80.000,- dotierte Open Call Kunst im öffentlichen Raum 2021 auf die Suche nach Formen, Dynamiken und Methoden des Miteinanders, der Fürsorge und der Empathie. Die die Artenvielfalt und Biodiversität Tirols sollen als gedankliche Klammer und als Anregung für die Projekteinreichungen dienen.

ALLGEMEINES

Die Projekte müssen in Tirol, im öffentlichen ländlichen oder städtischen Raum, umgesetzt werden und sich mit den spezifischen Gegebenheiten des jeweiligen ausgewählten Ortes auseinandersetzen.
Ausgewählte Projekte müssen innerhalb des Zeitraums März bis November 2021 realisiert werden können.

Die Förderschiene Kunst im öffentlichen Raum wird seit 2008 in einer Kooperation zwischen dem Land Tirol und der Tiroler Künstler*innenschaft durchgeführt und aus Mitteln des Landes Tirol finanziert. Für das Jahr 2021 wir diese zum ersten Mal unter einem von der Tiroler Künstler*innenschaft verfassten thematischen Schwerpunkt ausgeschrieben, der als eine inhaltliche Klammer beim Verfassen der Konzepte sowie in der Umsetzung der Projekte dienen soll. Das Ziel des Förderschwerpunkts ist es, zeitgenössische Kunst- und Kulturprojekte im öffentlichen Raum zu fördern, um so die Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und den Dialog über kulturelle, soziale und politische Thematiken zu öffnen. Kunst im öffentlichen Raum soll Diskussionen auslösen und ein integrativer Bestandteil bei der Entwicklung von Perspektiven sein.

Den künstlerischen Formaten sind dabei keine Grenzen gesetzt. Es werden sowohl permanente skulpturale Kunstprojekte, temporäre Interventionen sowie partizipative, performative und dialogische Formate im öffentlich ländlichen und städtischen Raum gefördert. Besondere Beachtung finden Projekteinreichungen, die ortsspezifisch angelegt sind und welchen vermittelnde Formate inhärent sind. Um ein möglichst diverses Publikum erreichen zu können, sollten die Projekte eine Synergie zwischen künstlerischer Praxis und Alltagskultur darstellen. In diesem Sinne sind die Spielorte der Projekte so vielfältig wie die Projekte selbst und eröffnen die Möglichkeit, Kunst über die Grenzen von Kulturinstitutionen hinaus erfahrbar zu machen.

Der Call wird international ausgeschrieben und richtet sich an Künstler*innen, Künstler*innenkollektive und Kurator*innen, die im Bereich der zeitgenössischen Kunst tätig sind.

EINREICHUNGSUNTERLAGEN
Betreff „Kunst im öffentlichen Raum 2021“ bitte ausschließlich via Email an kultur@tirol.gv.at

* Ausführliche Projektbeschreibung inklusive Vermittlungsformaten (max. 8 Seiten, DIN A4): Text, Visualisierung in Form von Skizzen, Renderings oder Modellfotos.
* Kosten- und Finanzierungsplan (projektbezogene Kommunikationsmittel, Reise- und Unterbringungskosten, Honorare, Material- und Produktionskosten, Vermittlungsformate … )
* Zeitplan für die Umsetzung des Projekts
* Ausgefülltes Datenblatt (siehe Beilage)
* Angaben zur/zu den Projekteinreicher*innen
* Dokumentation bisheriger künstlerischer Tätigkeiten

KONTAKT für Fragen
koer-tirol@kuenstlerschaft.at an Petra Poelzl und Severin Sonnewend, welche die ausgewählten Projekte in kuratorisch-inhaltlichen sowie produktionstechnischen Belangen begleiten werden.

WEITERE INFORMATIONEN
www.koer-tirol.at

Einsendeschluss: 08.11.2020


ART-Award 2020/21 – Fotowettbewerb: Social Distancing

Im Rahmen des ART-Award 2020/21 gibt es im kommenden Jahr zum ersten Mal einen Foto-Wettbewerb der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs, LV W/NÖ/Bgld., welcher mit € 500,– dotiert ist.
Das Thema für den ART-Award 2021 in der Kategorie “Foto-Multimedia” ist: Social Distancing

Alle Mitglieder der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs, LV W/NÖ/Bgld. können mit spannenden Fotos charakteristischer Szenen von Social Distancing in der Zeit der Corona-Pandemie daran teilnehmen.

Eine Fachjury bewertet die zum Wettbewerb eingereichten Arbeiten insbesondere nach Gestaltung, Idee und Umsetzung des gestellten Themas. Die von der Fachjury ausgewählte Gewinnerarbeit sowie weitere ausgewählte 9 beste Arbeiten, somit insgesamt 10 Finalisten, werden in einer Ausstellung im Kunstsalon Schönbrunn im Schloss Schönbrunn präsentiert und vorgestellt.

Für die Ausstellung müssen die prämierten Fotos gerahmt, mindestens Größe 40×30 bzw.
30×40 (sie können auch größer sein) zur Verfügung gestellt werden.

Anliefertermin für die Ausstellung:
Mittwoch, 24.2.21, 3.3.21 oder 10.3.21 von 10.00 bis 14.00 Uhr im Büro der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs im Schloss Schönbrunn, Ovalstiege 40, 1130 Wien.

Die Eröffnung der Ausstellung samt Preisverleihung findet am Freitag den 19. März 2021 um 16.00 Uhr – 18.00 Uhr im Kunstsalon Schönbrunn im Schloss Schönbrunn statt.
Die Ausstellung ist sodann bis 7.4.21 jeden Mittwoch von 11.00 bis 15.00 Uhr geöffnet.

Die 10 Finalisten müssen bei der Eröffnung der Ausstellung samt Preisverleihung am 19. März 2021 um 16.00 Uhr anwesend sein.

Teilnahmekriterien
Bewerbungen – max. vier Fotos – sind elektronisch bis zum 12. Jänner 2021, 24.00 Uhr, zu richten an: berufsvereinigung@art-bv.at.

Einzuhaltende Formatvorgabe für die Einreichung: Foto mit maximal 1000 x 1500 Pixel oder 150 dpi als JPG-Datei.

Die Fotos müssen wie folgt beschriftet sein:
Familienname, Vorname, Werktitel, Material,
Auf dem Foto selber dürfen keine eingefügten, digital angebrachte Namen oder
Logos aufscheinen.
Die Fotos dürfen keinen Rahmen oder sonstige Verzierungen enthalten.

Zusätzlich ist eine Beschreibung der eingereichten Arbeit (max. 500 Zeichen) und ein künstlerischer Lebenslauf digital zu übersenden.

Informationen und Ausschreibungsunterlagen erhältlich unter: berufsvereinigung@art-bv.at.

Einsendeschluss: 12. Jänner 2021



AUSSCHREIBUNGEN INTERNATIONAL


TaDA – Textile and Design Alliance – Artist in Residence Programme
Schweiz

TaDA bietet jährlich sechs bis acht nationalen und internationalen Persönlichkeiten einen Arbeitsaufenthalt in der Schweiz an. Die Residents entwickeln innovative Projekte in den Bereichen Kunst, Design, Architektur, Literatur, performative Künste oder in transdisziplinären Kontexten.

Textil- und Design-Unternehmen aus der Ostschweiz stellen den Kunstschaffenden als Programmpartner ihr Know-how und ihre Technologie zur Verfügung. Die Residents erhalten so die Möglichkeit zur praktisch-künstlerischen Arbeit und zur angewandten Forschung. Die Partner zählen ihrerseits auf den kreativen Austausch mit den Eingeladenen.

Leistungen

  • Unterkunft
  • Reisekosten
  • Beitrag an die Lebenshaltungskosten
  • Arbeitsplatz in der ehemaligen Textil- und Motorenfabrik in Arbon (heute Kreativzentrum ZIK)
  • Unterstützung durch ExpertInnen der Partnerunternehmen und der Jurymitglieder

Aufenthalte 2021 – April bis Juni 2021 – September bis November 2021

Weitere Informationen:

https://tada-residency.ch/assets/downloads/Call_2021_DE.pdf

Einsendeschluss: 04. Oktober 2020


NEPTUN Wasserpreis 2021

Der Neptun Hauptpreis ist mit einem Preisgeld in der Höhe von 3.000 Euro dotiert.

Keine Altersbeschränkung, keine Länderbeschränkung

Ziel ist:

  • auf die Wichtigkeit des Schutzes der heimischen und globalen Wasserressourcen
    hinzuweisen
  • die Wertschätzung für das Wasser und seine nachhaltige Nutzung in Österreich zu fördern
  • Antworten auf die globalen und gesellschaftlichen Herausforderungen im Wassersektor
    hervorzuheben
  • das heimische Know-how im Wasserbereich und die Marktchancen für Innovationen aus
    Österreich zu stärken
  • die besondere Bedeutung der partizipativen Entscheidungsfindung und der offenen
    Kommunikation bei Wasserprojekten zu thematisieren
  • das aktive Interesse der Bevölkerung an Wasserthemen weiter zu heben.

Der Neptun Wasserpreis 2021 wird in den drei Fachkategorien

WasserBILDUNG

WasserFORSCHT und

WasserKREATIV ausgeschrieben.

Alle Einreichungen, die von den Fachjurys für eine der drei Fachkategorien nominiert werden, nehmen automatisch an der Wahl für den Neptun Hauptpreis teil.

Die Siegerprojekte werden im Rahmen einer Preisverleihung rund um den Weltwassertag (22. März 2021) in Wien ausgezeichnet und mittels Pressearbeit begleitet.

Ausschreibungsunterlagen siehe: www.neptun-wasserpreis.at

Ende der Einreichfrist: 14. Oktober 2020, 23:59 Uhr


Für Glaskünstler*innen
Artist in Residence – Glasbläserstadt Lauscha
Deutschland

Seit 2017 wird der Verein mit dem Projekt „Künstlerresidenz beim Kulturkollektiv“ durch die Kulturstiftung des Bundes, Fond Neue Länder gefördert. Seit November 2018 ist in diesem Kulturdenkmal eine Künstlerresidenz, vorrangig für Glaskünstler, eingerichtet.
In Kooperation mit ortsansässigen Glaskünstlern , Handwerk und Industrie soll hier ein Artist in Residence Programm, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, Stiftung Neue Länder , die Thüringer Staatskanzlei und weitere Förderer, initiiert werden. Es stehen 6 Monatsstipendien zur Verfügung. Diese beinhalten kostenfreie Logis, 1000€ Monats-Stipendium und freies Atelier im Haus. Das alles wird durch ein abzusprechendes Programm mit regionalen Künstlern ergänzt.
Am Ende und während des Aufenthalts wird im Museum für Glaskunst oder der Galerie der Goetheschule eine entsprechende Ausstellung organisiert.

Bewerbungen für 2021 können an:
Kulturkollektiv Goetheschule e.V., Bahnhofstraße 29, 98724 Lauscha oder per Mail an: kulturkollektiv_goetheschule@kabelmail.de

eingereicht werden

Weitere Informationen und Anmeldeformular:

https://kulturkollektiv-goetheschule.de/artist-in-residence

Einsendeschluss: 30. Oktober 2020